Über Vilas

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Vilas mit der Spiritualität. Was ursprünglich seine Arbeit als Künstler bestimmte, führte ihn später zum Weg der Selbsterforschung und über die Zen-Meditationspraxis zu einer tiefen Verbindung mit dem Yoga und der Meditation.  

Über die Jahre, immer offen für die Vertiefung seiner Lehre, unterstützt er heute viele Suchende mit seinen Einführungen und Anleitungen den Direkten Weg zur Selbstverwirklichung zu gehen. Immer das große Bild vor Augen, das universelle als auch das individuelle, vermag er heute mit seiner Offenheit und freudigen Herangehensweise die Menschen so zu inspirieren, dass sie, von ihrem Herzen getragen, ihren persönlichen Weg auf der Suche nach innerem Frieden, Freiheit und ihrer Essenz gehen.

Schon während seiner Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf inspirierten Vilas die Lehren des Zen Buddhismus. Er begann sich in Meditation und Kontemplation zu üben.

Einige Jahre später konnte er die Philosophie des Zen mit seiner Leidenschaft für Landschafts- und Parkgestaltung verbinden und kreierte in Irland in einem großangelegten Projekt einen ökologisch einzigartigen kontemplativen Landschaftsgarten, der die heilende und erneuernde Kraft der Stille erfahrbar machte.

In den letzten Jahren wurde die Beschäftigung mit dem kaschmirischen Shivaismus immer bedeutender. Zuletzt waren es dann die Auseinandersetzungen mit den verschiedenen buddhistischen Ansätzen und die Begegnungen mit deren Lehrern, wie Jack Kornfield oder Daniel Brown, die ihm neue Wege der Selbsterforschung aufzeigten. Es sind die verschiedenen Herangehensweisen des Direkten Weges, die ihn heute besonders inspirieren. So die von ihm gemachten Erfahrungen und darauf basierenden Erkenntnisse, in seiner Zeit mit Mooji und Rupert Spira, die ihm aufzeigten, dass unsere essentielle Natur sich nicht von den Limitierungen des Körpers oder Geistes bestimmen lässt.

Sein künstlerisches Schaffen begleitet ihn seit dem 15. Lebensjahr. Aus dem Prozess der Erforschung der verschiedenen Kreationsmöglichkeiten entstehen heute Bilder und Zustände, bei denen die Fotografie häufig mit eingebunden ist. Sie betonen die Erfahrung des Sehens, berührend und gleichzeitig irritierend. Bilder des Erwachens, die nach innen führen, uns Raum und Zeit neu erfahrbar machen. Es entstehen Werke, die die Eigenschaft haben nach der ersten Wahrnehmung zu „verschwinden“. Sie leben im Inneren weiter, lösen sich auf, schwingen in Schönheit. Sie entstehen aus dem „Empfangen“, losgelöst von jedem Objektbezug und dem Wunsch etwas kreieren zu wollen.