Atembewusstheit, Meditation und Stille
Der Atem als Brücke zwischen dem Tun und dem Sein
Online Infoabend mit Vilas Turske
9. September 2026 · via Zoom · kostenfrei.
Wir atmen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Der Atem kommt und geht. Noch bevor wir ihn bewusst lenken, geschieht er bereits.

Leben geschieht.
Der Atem begleitet uns vom ersten bis zum letzten Augenblick unseres Lebens. Meist nehmen wir ihn kaum wahr. Manchmal benutzen wir ihn als Technik, um ruhiger zu werden oder unsere Aufmerksamkeit zu sammeln.
Doch der Atem kann uns noch etwas anderes zeigen. Er kann zu einem unmittelbaren Zugang zu unserem bewussten Sein werden.
Einatmen. Ausatmen.
Da ist Atem. Da ist Empfindung. Da ist Wahrnehmen. Und noch bevor wir erklären können, was gerade geschieht, ist die schlichte Gewissheit da:

Meditation beginnt nicht mit Gedankenlosigkeit
Viele Menschen sagen mir: Ich kann nicht meditieren. Meine Gedanken hören einfach nicht auf. Doch Gedanken müssen nicht verschwinden, damit Meditation möglich wird.
Ein Gedanke erscheint und wird wahrgenommen. Ein Geräusch wird gehört. Eine Empfindung wird gespürt. Der Atem kommt und geht.
Ich bin.
Beim Online Infoabend am 9. September lade ich dich ein, diese Verbindung von Atembewusstheit, Meditation und Stille unmittelbar zu erfahren. Es geht nicht darum, richtig zu atmen oder besonders gut meditieren zu können. Wir beginnen bei dem, was ohnehin geschieht.
Der ganze Körper atmet
Atembewusstheit findet nicht nur in Nase, Brustkorb oder Bauch statt. Der ganze Körper antwortet auf den Atem. Der Körper ist dabei kein Hindernis auf dem Weg zur Stille.
Stille ist die offene Gegenwart, in der all dies erscheinen kann.
Wir müssen diese Stille nicht herstellen. Wir müssen keinen besonderen Zustand erreichen. Wir können beginnen wahrzunehmen, was bereits da ist.
Er ist lebendiges Bewusstsein in fühlbarer Form.


Vom Atem zum bewussten Sein
Wenn wir beim Atem bleiben, können wir eine einfache Frage stellen. Was ist bereits da, bevor ich diesen Atemzug bewerte? Wir begegnen der unmittelbaren Gewissheit unseres Daseins.
Dieses Ich bin ist kein Ergebnis einer gelungenen Meditation. Es muss nicht erzeugt werden. Es ist schon da, bevor wir etwas über uns sagen können.
Und die Erforschung kann noch weitergehen. Wer oder was nimmt den Atem eigentlich wahr? Oder geschieht Wahrnehmen bereits?
Was du am Infoabend erfahren kannst
An diesem Abend möchte ich weniger über Meditation sprechen, als sie mit dir gemeinsam erforschen. Der Abend ist für dich geeignet,
Du brauchst keine Vorkenntnisse. Es genügt die Bereitschaft, genau wahrzunehmen.
Friede und Freude müssen nicht hergestellt werden
Meditation verspricht kein Leben ohne Schwierigkeiten. Doch wir können erfahren, dass Friede und Freude nicht erst am Ende einer perfekten Meditation auf uns warten. Sie können als Grundqualitäten unseres Seins erkennbar werden. Und wir teilen diese Essenz mit allem und mit jedem.
So führt Meditation nicht aus dem Leben heraus. Sie führt mitten hinein.
Online Infoabend am 9. September 2026
19 bis 20.30 Uhr · kostenfrei · via Zoom
Ein unmittelbarer Einblick in die Inhalte und die Herangehensweise des viertägigen Workshops vom 8. bis 11. Oktober 2026 im SEIN am Schloss in Mühlheim an der Donau.

Über Vilas Turske
Vilas Turske ist Künstler, Autor sowie Meditations- und Yogalehrer. Seit mehr als 25 Jahren begleitet er Menschen dabei, bewusstes Sein nicht nur als philosophische Idee, sondern als unmittelbare Erfahrung zu entdecken.
Sein Zugang verbindet Selbstergründung, Meditation, achtsame Atmung, Körperwahrnehmung und schöpferisches Handeln. Friede und Freude werden dabei als Essenz unseres Seins erfahrbar.
Vilas Turske ist bekannt aus

